| |||||||||||||
Index |
Häufig gestellte Fragen (FAQ) |
||||||||||||
|
Auf dieser Seite werden folgende Fragen beantwortet:
° Wie muss ich mir ein Sommerlager vorstellen? Wir fahren mit Zug und/oder Postauto zum Lagerplatz. Wenn das Postauto nicht bis zum Platz fahren kann, und wir noch ein grösseres Stück zu Fuss gehen müssen, wird das Gepäck mit dem Lagerauto abgeholt. Im Lager sind die Jungwächter in die gleichen Gruppen eingeteilt, die übers Jahr zusammen Gruppenstunden abhalten. Wenn von einer Gruppe nur sehr wenige Teilnehmer mitkommen, kann es allerdings vorkommen, dass zwei oder mehrere etwa gleich alte Gruppen zusammengelegt werden. Nichtjungwächter werden vor dem Lager einer Gruppe zugeteilt. Jede Gruppe bildet im Lager eine Zeltgemeinschaft, zu der auch 1-2 Leiter gehören. Schon am Donnerstag vor dem Lager reisen einige Leiter zum Lagerplatz und beginnen, auf dem Platz einige Einrichtungen zu bauen. So werden aus Militärblachen ein grosses Scharzelt und ein Küchenzelt, sowie eine Latrine erstellt. Wenn die Jungwächter am Montag eintreffen, wird mit dem Aufbau der Gruppenzelte begonnen. Zuerst wird das Gruppenmaterial gefasst, also das Material, welches der Gruppenleiter mit dem Lagerauto auf den Platz geschickt hat, sowie Werkzeug, Wolldecken und Zeltblachen, welche uns vom J+S zur Verfügung gestellt werden, und Holz zum Bau der Einrichtungen. Jede Gruppe errichtet neben den Schlafzelten ein Aufenhaltszelt aus Blachen, einen Esstisch mit Bänken, eine Feuerstelle und diverse Einrichtungen, die je nach Initiative des Leiters und der Gruppenmitglieder mehr oder weniger raffiniert sind... Das Essen wird für alle im Küchenzelt hergerichtet und dort von jeder Gruppe abgeholt. Gegessen wird in der Regel im Gruppenaufenthaltszelt. Das Essgeschirr nimmt jeder Teilnehmer selbst mit. In diesem Lager heisst unser Lagermotto "GOLD RUSH!" Was das zu bedeuten hat, erfährst du in der Antwort auf die Frage Was bedeutet "GOLD RUSH"? Wenn du dir ein Bild von einem SOLA der Jungwacht Baden machen möchtest, schau doch auch einmal die Webseiten der letzten Sommerlager an! Dort hat es auch viele weitere Bilder vom Lagerleben! Die Internet-Adressen findest du in der nächsten Antwort. Unser Sommerlager steht jeweils unter einem Motto. Das von uns traditionellerweise verwendete Wort "Motto" mag etwas irreführend sein, handelt es sich doch eher um ein Thema. Die umfangreichen Webseiten einiger Sommerlager vermitteln dir einen Eindruck davon: 2000 ("Babylon - eine Stadt")
In diesem Jahr nun werden alle Völker (d.h. alle Jungwachtgruppen) von Arat Eldur (siehe Karte, wenn diese dich etwas an Mittelerde erinnert, ist das wohl kein Zufall...) zusammengerufen. Was wir in Plong Leula , wo die Völker zusammentreffen, erleben werden, soll noch nicht verraten werden ... ° Wer darf ins Sommerlager mitkommen? Das Sommerlager wird für die Mitglieder der Jungwacht Baden organisiert. Es können aber auch andere Knaben im Alter von 8 - 15 Jahren mitkommen, wenn sie bereit sind, sich in eine Lagergemeinschaft einzuordnen und sich an die "Spielregeln" zu halten. Meistens sind die Teilnehmer, die nicht Mitglied der Jungwacht sind, Kollegen oder Bekannte von Jungwächtern. In diesem Fall sollte auf der Anmeldung vermerkt werden, mit wem der Teilnehmer ins Lager kommt, oder wie er sonst auf die Idee gekommen ist, mit uns ins Lager zu kommen. Wenn wir jemanden, der sich anmeldet, nicht kennen, nehmen wir für die Gruppeneinteilung vor dem Lager Kontakt auf. Die Teilnahme am zweiwöchigen Sommerlager kostet sFr. 190.- (bzw. für Geschwister je sFr. 170.-). Dieser Betrag ist deshalb so niedrig, weil das SOLA einerseits als J+S-Lager Beiträge von Jugend und Sport erhält, andererseits von der katholischen Kirchgemeinde untestützt wird. Ferner bleibt in der Regel ein Defizit, welches die Jungwacht selbst trägt. Dieses ist aber "vorgesehen" und wird aus den Erträgen der Papiersammlungen gedeckt. Selbstverständlich sind auch Spenden willkommen. Sie können jederzeit auf unser Postkonto 50-12763-7 überwiesen werden. ° Wohin fahren wir nächstes Jahr? Das Sommerlager der Jungwacht Baden findet jedes Jahr an einem anderen Ort statt. In diesem Jahr sind wir in Cavaglia GR im Puschlav, nächstes Jahr wird das Lager in Binn VS stattfinden. ° Wie übernachten wir im Lager? Wir schlafen im Zelt. Dabei handelt es sich um 10er-Giebelzelte mit angenähtem Boden. In einem Zelt schlafen aber selten mehr als sechs Teilnehmer, damit noch etwas Platz fürs Gepäck bleibt. Vom J+S werden uns genügend Wolldecken zur Verfügung gestellt, die man als Unterlage und zum Zudecken verwenden kann. Ein Schlafsack reicht also an sich zum Uebernachten. Komfortabler schläft es sich, wenn du zusätzlich eine Camping-Isoliermatte aus Schaumstoff mitnimmst (die sind etwa 1cm dick und in Fachhandel und Warenhäusern erhältlich). Von Luftmatratzen ist aus Platzgründen eher abzuraten. Der Reiz eines Luftmatratzenstöpsels stellt ausserdem eine permanente Herausforderung für neidische Zeltgenossen dar... ° Mit wem zusammen bin ich im gleichen Zelt? Wie weiter oben schon beschrieben bilden die Jungwachtgruppen, welche übers Jahr zusammen Gruppenstunde abhalten, je eine Zeltgemeinschaft. Grössere Gruppen haben zwei oder drei Schlafzelte nebeneinander. Teilnehmer, die nicht Mitglied der Jungwacht sind, werden einer etwa gleichaltrigen Gruppe zugeteilt. Wenn sie mit einem Kollegen oder Klassenkameraden ins Lager kommen, gehören sie in der Regel dessen Gruppe an. Lies dazu auch die Antwort auf die Frage "Wer darf ins Sommerlager mitkommen?" ° Muss ich im Lager immer bei der Gruppe sein? Im Sommerlager gibt es verschiedene Spiele und Aktivitäten, aber auch Wanderungen und Ausflüge. Auf Wanderungen und Ausflügen muss die Gruppe natürlich zusammenbleiben. Auch wenn gemeinsame Geländespiele oder Abendrunden stattfinden, bleiben die Teilnehmer zusammen. Du hast aber im Lager auch viel Zeit, in welcher du selbst bestimmen kannst, was du gerade tust. Es sollte sich nur niemand ohne Erlaubnis vom Lagerplatz entfernen. ° Was muss ich alles mitnehmen? Wer sich für das Sommerlager angemeldet hat, erhält (erfahrungsgemäss sehr kurz) vor dem Lager eine Ausrüstungsliste. Darauf ist aufgeführt, was du alles mitnehmen musst. Abgesehen vielleicht von Schlafsack, Rucksack, Campingteller und -besteck, sowie einer Taschenlampe benötigst du aber keine besondere Ausrüstung. ° Wieviel Taschengeld brauche ich? Das ist, wie im täglichen Leben auch, von Person zu Person verschieden, zum Beispiel steigen die Ansprüche erfahrungsgemäss mit zunehmendem Alter der Teilnehmer... Grundsätzlich gilt: das Essen der Küche ist reichlich, und wenn die Mahlzeit doch einmal zu knapp bemessen war, steht immer irgendetwas bereit, damit du nicht verhungerst. Auf dem Lagerplatz brauchst du kein Geld. Da wir gelegentlich nicht auf dem Lagerplatz sind (Gruppenausflug, Wanderung etc.), kommst du auch hie und da an einem Laden vorbei. Da lassen es sich die meisten nicht nehmen, eine Glace o. ä. zu kaufen. Dazu solltest du etwas Geld dabeihaben. Nimm aber nicht zuviel mit, denn was du nicht hast, kannst du auch nicht verlieren. Wenn du in Not gerätst, weil sich die Sohle von deinen Wanderschuhen ablöst, dein Regenschutz beim Trocknen über dem Feuer versehentlich verbrannt ist, oder am Ende des Geldes noch so viel Lager übrig ist (ist alles schon vorgekommen...), wird dir natürlich ein Leiter aushelfen. ° Sollen meine Eltern ein Fresspäckli schicken? Wie in der obigen Antwort beschrieben, ist das hungerfreie Überleben im Sommerlager gesichert. Fresspäckli sind also nicht lebensnotwendig, erfreuen sich aber grösster Beliebtheit. Es sollte aber nicht übertrieben werden. Als wir vor ein paar Jahren am Schluss des Lagers den Abfall der Gruppen in gebührenpflichtige Säcke zusammenleeren mussten, kam eine ganze Menge Esswaren zum Vorschein, darunter - und dies sind nur ein paar Beispiele! - etliche noch verpackte Schokoladetafeln, ein ganzes Fünferpack Schoggistängeli, einige Früchte und eine ganze Menge angefangene Packungen mit Süssigkeiten oder Chips. ° Können meine Eltern uns besuchen kommen? Ja. Am Sonntag findet ein Besuchstag statt. Wenn Eltern am Besuchstag kommen können, sind sie auch bei der Gruppe ihres Sprösslings zum Essen eingeladen. Selbstverständlich kann man auch unter der Woche einen kurzen Besuch abstatten, es ist dann allerdings nicht sicher, ob wir auch tatsächlich auf dem Lagerplatz anzutreffen sind. Natürlich können solche Besuche für den Lagerbetrieb störend sein, wenn sie zu zahlreich würden. In den letzten Jahren war das aber nie ein Problem. Ein Wort an die Eltern: Es kommt vor, dass Kinder Heimweh haben, oder dass beim Anblick ihrer Eltern der übermächtige Wunsch aufkommt, mit den Eltern nach Hause zu gehen. Lesen Sie bitte zu diesem Thema auch die Antwort auf die Frage "Ich habe Angst, dass ich Heimweh bekomme..." ° Kann ich auch mitkommen, wenn ich Allergien habe oder Medikamente einnehmen muss? Natürlich. Es gilt dabei aber Folgendes zu beachten: Wenn du Medikamente einnehmen muss, sollte der Leiter über die Art der gesundheitlichen Probleme, sowie über die Einnahmevorschriften der Medikamente von deinen Eltern informiert werden. Wenn möglich sollte ein entsprechender Vermerk bereits auf der Anmeldung vorhanden sein, damit die Lagerleitung ebenfalls informiert ist, und zur Sicherheit bei dir oder deinem Leiter einmal nachfragen kann, ob alles rund läuft. Bedenke, dass der Frühling in den Bergen vor noch nicht so langer Zeit Einzug gehalten hat wie hier im Unterland, und dort vielleicht ausgerechnet während des Lagers deine persönliche Heuschnupfensaison herrscht. Um Krankheiten und Allergien entgegenzutreten, gibt es sehr verschiedene Methoden, Medikamente und Weltanschauungen. Insbesondere Allergiker sollten deshalb das Mittel, auf welches sie gut ansprechen, von zu Hause mitnehmen, und den Leiter darüber informieren. ° Ist ein Sommerlager körperlich anstrengend? Da sich das Leben im Sommerlager im Wesentlichen draussen abspielt, und nur schon der Weg zur Küche und zur Latrine ein kleiner Spaziergang sein kann, bewegt man sich während des Lagers entschieden mehr als während einer durchsschnittlichen Schulwoche. Auch Spiele und Sport, aber auch zum Beispiel der Bau der Einrichtungen tragen das ihre dazu bei, dass die Jungwächter auf Trab gehalten werden. Der Körper wird auch durch die ausgeprägten Temperaturen - recht heiss tagsüber bei schönem Wetter, unter Umständen sehr kühl in der Nacht - gefordert. Dies alles stellt aber für die Kinder, auch für eher schwächliche, in der Regel kein Problem dar und wird auch nicht als "Anstrengung" empfunden, da auf dem Lagerplatz immer die Möglichkeit besteht, sich hinzusetzen oder -legen und sich auszuruhen, und die meisten körperlichen Aktivitäten im Lager mit einer gewissen Freiwilligkeit verbunden sind oder sich "einfach so ergeben". Als eigentliches "Piece de resistance" wird von manchen Teilnehmern die zweitägige Wanderung empfunden. Es ist aber noch nie vorgekommen, dass ein Teilnehmer tatsächlich an die Grenze seiner Leitungsfähigkeit gekommen ist und effektive Erschöpfungssymptome gezeigt hat. Auch die untrainiertesten Jungwächter sieht man jeweils schon kurz nach der Rückkehr von der Wanderung wieder auf dem Lagerplatz herumtollen. Es ist nur so, dass einige Kinder das Wandern an sich als anstrengend und unangenehm empfinden. Meistens freuen sich aber auf einem Berggipfel gerade diejenigen am intensivsten über die erbrachte Leistung, die sich am meisten überwinden mussten... Selbstverständlich müssen Jungwächter nicht auf die zweitägige Wanderung gehen, wenn triftige Gründe (Krankheit, starkes Asthma, Verletzungen...) gegen eine Teilnahme sprechen. ° Ich habe Angst, dass ich Heimweh bekomme... Das Heimweh überfällt einen häufig, wenn irgendetwas nicht so ist, wie es sein sollte. Wenn es kalt ist und regnet, wenn in der Gruppe eine schlechte Stimmung herrscht, der Leiter nicht nett ist, das Lagerleben langweilig, oder weil man aus irgendeinem Grund ausgelacht wurde... Das Heimweh kann einen aber auch aus heiterhellem Himmel überfallen. Das kommt vor, und das wissen alle, auch die anderen Jungwächter. Es ist auch so, dass die anderen verständnisvoll reagieren, und einen Kameraden, der Heimweh hat, nicht als Schwächling anschauen. Wenn du Heimweh hast, ist es auf jeden Fall besser, das auch zu zeigen, und dich nicht zu verstecken. Das würde dir nämlich erst recht das Gefühl geben, dass du ganz alleine bist, und das Heimweh noch verstärken. Meistens vergeht das Heimweh nach einer Weile wieder, und selbst wenn man mehr als einmal vom Heimweh geplagt wird, ist das nicht weiter schlimm. Wenn aber das Heimweh bleibt und nicht weggeht und einem die Luft nimmt und verhindert, dass man irgendetwas im Lager schön finden kann, dann gibt es nur ein wirkungsvolles Mittel: nach Hause gehen. Ein Wort an die Eltern: Es kommt immer wieder vor, dass vor allem jüngere Teilnehmer am Besuchstag Heimweh bekommen, wenn die Eltern sich anschicken, wieder abzureisen. Bevor Sie die Kinder wieder mit nach Hause nehmen oder ihnen eine entsprechende Zusage machen, sprechen Sie bitte mit dem Leiter. Er kann Ihnen Hinweise darüber geben, wie es dem Kind von aussen gesehen in der ersten Woche ergangen ist, und wie sehr sich das Heimweh bisher bemerkbar gemacht hat. Die spontane, unerwartete Abreise eines Gruppenmitglieds will gut überlegt sein, denn sie stellt einen massiven Einschnitt ins soziale Gefüge einer Gruppe dar, und kann im schlimmsten Fall die Kettenreaktion auslösen, dass auch andere Kinder nach Hause gehen wollen. Im Gespräch mit dem Kind sollten sie bedenken, dass ein Kind, das gerade Heimweh hat, dazu neigt, auch die bisherigen Erlebnisse des Lagers viel schwärzer zu sehen und darzustellen, als es sie tatsächlich erlebt hat. Damit wir uns richtig verstehen: es geht ausschliesslich darum, zu verhindern, dass Kinder nur aufgrund vorübergehenden Heimwehs aus der Gruppe gerissen werden. Kinder, die wirklich unter dem Gefühl leiden, fern von zu Hause zu sein, kann man wohl dazu ermuntern, es noch einmal zu versuchen, zwingen darf man sie aber nicht. ° Wie sind wir im Lager erreichbar? Wir sind per Post oder über die diversen Handys der Leiter erreichbar (eine Liste mit Nummern ist jeweils in den schriftlichen Lagerinformationen enthalten). Weitere Handynummern werden im Verlauf des Lagers auf dem Internet noch veröffentlicht. Mehr auf der Kontakt-Seite. ° Wo erhalte ich weitere Auskünfte? sola@jungwacht.org ist die Emailadresse für Fragen rund ums SOLA. Wenn du noch Fragen hast, gibt dir auch dein Gruppenleiter oder der Lagerleiter (arsin@jungwacht.org) gerne Auskunft. | ||||||||||||
|
Home > Grünspecht online > SOLA 2006 > Infos > FAQ | |||||||||||||